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Baufortschritt November 2011

Ein Jahr nach der Grundsteinlegung für den neuen Kraftwerksblock 7 liegen alle Aktivitäten im Terminplan. Ca. 100 Arbeitnehmer sind derzeit  auf der Baustelle im Einsatz,  auch aus Firmen unserer Region.

Im Oktober erfolgte das Einbringen des Hauptkondensators und des Heizkondensators in das Maschinenhaus.  Das Dach des Maschinenhauses konnte dann nach dem Aufsetzen des Maschinenhauskranes geschlossen werden. Der für alle bis dahin von der Werkstraße aus sichtbare große Baukran ist jetzt zurückgebaut. Im Juli und August wurden die große Brennerkammer, die Überhitzerheizflächen  und die Kesseltrommel in das Kesselhaus eingebracht. Anfang Dezember soll, in Abhängigkeit vom Wetter, die Kesseldruckprobe durchgeführt werden.

 

Baufortschritt August 2011

Am 28.07.2011 wurde die Brennkammer des Dampfkessels in das zuvor fertig gestellte Kesselgerüst eingehoben. Die 4 Brenner, die zur Verbrennung von Hüttengas und Erdgas ausgelegt sind, werden später montiert.

Im August folgte dann der mittlere Teil des Dampfkessels, der Einhub des so genannten 2. Zugs mit den Überhitzerheizflächen und der Economiser.

Die Umrisse des Dampfkessels sind damit schon recht klar erkennbar und ein Meilenstein des Neubauprojektes konnte erfolgreich passiert werden.

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Lagebericht

Am 28.07.2011 wurde die Brennkammer des Dampfkessels in das zuvor fertig gestellte Kesselgerüst eingehoben. Die 4 Brenner, die zur Verbrennung von Hüttengas und Erdgas ausgelegt sind, werden später montiert.

Im August folgte dann der mittlere Teil des Dampfkessels, der Einhub des so genannten 2. Zugs mit den Überhitzerheizflächen und der Economiser.

Die Umrisse des Dampfkessels sind damit schon recht klar erkennbar und ein Meilenstein des Neubauprojektes konnte erfolgreich passiert werden.

   

Kaminwechsel Dampferzeuger 4

Am Wochenende vom 27. bis 29. Mai 2011 wurde der Schornstein für den Kessel 4 durch die Firma Siegle Stahlschornstein und Behälterbau gewechselt. Der neue Schornstein ist zweischalig aufgebaut. Der Innenzug ist aus Edelstahl (V4A) gefertigt und isoliert. Der alte Schornstein aus Kohlenstoffstahl war aus dem  Baujahr 1954. Mit der Ertüchtigung des Kraftwerks 1998 wurde der Dampferzeuger 4 errichtet, dessen Abgasparameter zur Abrostung des alten Schornsteins geführt haben. Der neue Schornstein fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Kraftwerks ein. Die Schornsteine haben eine Mündungshöhe von 50 m mit einem Durchmesser von 2,50 m.

 

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Tag der offenen Unternehmen 21.05.2011

Ca. 200 Besucher haben am Tag der offenen Tür bei VEO die Gelegenheit genutzt, um Einblicke in unseren Kraftwerksbetrieb zu bekommen.

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Baustart für Millionenprojekt

Eisenhüttenstadt, 05.11.2010 (moz)  Im Juli 2012 soll das neue Millionenprojekt der Vulkan Energiewirtschaft Oderbrücke (VEO) GmbH in Eisenhüttenstadt den ersten Strom erzeugen. Mit der Grundsteinlegung für den Kraftwerksblock 7 am Freitagvormittag ist der Startschuss zur Umsetzung der Pläne für die moderne und umweltschonende Kessel- und Turbinenanlage gefallen. Der seit vier Jahren geplante Bau wird auch als wichtiger Beitrag zum Erhalt der Flüssiglinie von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und als Sicherung der umweltfreundlichen Energieversorgung von Werk und Stadt gesehen.

Auf der Baustelle: Thomas Rappen von Standard Kessel, ArcelorMittal-Geschäftsführer Thorsten Brand, Falk Möbius, Technischer Geschäftsführer VEO, Stefan Paeck, Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Rothe-Sallmann und Lothar Schulz, Kaufmännischer Geschäftsführer VEO  (v.l.). © MOZ/Gerrit Freitag

„Die Grundsteinlegung ist ein Höhepunkt für die Entwicklung der VEO, aber auch wichtig für das Werk und die Stadt“, betonte Lothar Schulz, Kaufmännischer Geschäftsführer der VEO. Denn der neue Kraftwerksblock wird ab Juli 2012 dabei helfen, Strom und Fernwärme für ArcelorMittal sowie Eisenhüttenstadt zu produzieren. Er hat 50 Prozent mehr Leistung. Die Energieausbeute soll bei gleichem Brennstoffeinsatz deutlich höher liegen. Der Block 7 wird zum Teil Anlagen aus den 1950er Jahren ersetzen, die 2012 in Rente geschickt werden. Da die Störungen und Reparaturen an den Altanlagen laut Lothar Schulz zunehmen, wird es höchste Zeit für den Neubau.

Der Bau erfüllt als Kraft-Wärme-Koppelungsanlage die geforderten Umwelt- und Effizienzanforderungen bei nahezu vollständiger Verwertung des Gicht- und Konvertergases aus dem Hüttenwerk. Zudem trägt der Kraftwerksblock zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Bernd Rothe-Sallmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH, die neben ArcelorMittal Anteilseigner der VEO sind, sprach davon, dass durch die verstärkte Fernwärmeproduktion jährlich 37 000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das sei etwa die Menge, die derzeit durch die teilweise noch vorhandenen Gaskessel zur Energieversorgung in einzelnen Wohnblöcken anfalle.

Rothe-Sallmann sagte, dass Kreativität, Mut und Vertrauen gefragt waren, um die partnerschaftlichen Grundlagen für das 55,5-Millionen-Euro-Projekt zu legen. Für die Summe nimmt die VEO ein Darlehen auf. Ab Montag könne das erste Geld fließen, erklärte der Stadtwerkechef, der zur Grundsteinlegung die letzte fällige Unterschrift übergab.

Schon vor viereinhalb Jahren lag ein erstes Angebot für den modernen Hüttengaskessel mit Dampfturbosatz vor. Damals stoppten Finanz- und Wirtschaftskrise das ehrgeizige Projekt. Nun sei nur acht Wochen nach dem Vorliegen der Genehmigungen schon etwas Greifbares zu sehen, lobte Thorsten Brand, Geschäftsführer von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt – auch mit Blick auf das bereits vorhandene Fundament für Block 7. Als die Zeitkapsel aus Messing mit der aktuellen Ausgabe der Märkischen Oderzeitung, den Bauplänen und Euromünzen unter den Mauersteinen versenkt wurde, wünschte er dem Kraftwerk „Glück auf!“

   
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